Mehr als ein Sportverein

•Mai 29, 2009 • Schreibe einen Kommentar

Eigentlich ist der Blog beendet. Hier trotzdem der Link zu einem Artikel über Muhira. Diese Stelle gefällt mir besonders:

Mehr als ein Sportverein

Die Mädchen sollen zusammenhalten, sich helfen – im Leben wie im Fußball. Imani selbst spielt gern im zentralen Mittelfeld, mit viel Überblick und guten Vorlagen. So hält sie es auch mit der Vereinsarbeit. Keine Bevormundung aus Europa, sondern selbstständige, selbstbewusste Mitarbeiterinnen direkt im Armenviertel Buyenzi.

Das fasst im Kern zusammen, was Imani und mir immer wichtig war: Das Engagement für eine Tätigkeit in der Bevölkerung selbst zu unterstützen. Das erfordert Hartnäckigkeit par excellence – aber es geht!

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Zurück in Deutschland

•Juni 12, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Liebe Leserinnen und Leser,

Imani und ich sind nun schon seit knapp zwei Wochen zurück in Deutschland. Das bedeutet, dass mein Blog hiermit beendet ist, ich ihn aber noch eine Weile online stehen lasse – für den einen oder anderen Interessenten, der Informationen über Burundi sucht.

Ich möchte mich bei allen Lesern bedanken, die mich über das Jahr hinweg begleitet haben. Die Worte, die ich von einigen Lesern erhalten habe, haben mir oft über „Dürreperioden“ hinweggeholfen, die für einen Auslandsaufenthalt nicht ungewöhnlich sind. Vielen, vielen Dank!!

Unser Verein „Muhira“ soll weiter bestehen. Imani und ich konzentrieren uns derzeit von Deutschland aus darauf, ihn zu fördern. Aktuelles gibt es unter www.muhira.de. Ich würde mich freuen, wenn der Verein viele Interessenten findet.

Liebe Grüße,

Laura

Filmriss am Freitag

•Mai 29, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Burundi hat eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art: Gustav.

Filmriss am Freitag

•Mai 23, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Wie kam es dazu, dass in Burundi 30 % der Posten in Unternehmen und der Regierung von Frauen besetzt werden müssen? Die Antwort finden Sie hier:

Neue Bilder

•Mai 21, 2008 • 2 Kommentare

Als ich am Wochenende meinen inzwischen recht großen Fundus an Fotos durchstöberte, stieß ich auf Bilder der Trommler vom Straßenkinderheim „Centre Birashoboka“, die ich vor einigen Monaten am Ufer des Tanganjikasees fotografiert habe. Leider kann ich hier nur wenige Bilder reinstellen, aber wer gucken möchte, klickt unter der Rubrik „Seiten“ auf „Bilder“.

muhira.de

•Mai 18, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Unsere Internetseite wurde überarbeitet! Eine fleißige Helferin aus München hat sich die Mühe gemacht und unserer Website das richtige Outfit verpasst. Unbedingt angucken: www.muhira.de!

Steigende Preise

•Mai 18, 2008 • Schreibe einen Kommentar

 

Die Preise in Burundi sind enorm gestiegen. Wieder einmal frage ich mich, wie sich die Menschen hier noch ernähren können. Ein Gespräch mit Verena Stamm bestätigt mich in meinen Ansichten: Sie erzählt, dass die Menschen auf dem Land wenigstens noch ihre Süßkartoffeln ernten können. Die Einwohner Bujumburas haben nichts, wenn die Preise weiter steigen. Sie müssen Hunger leiden.
In der neu gebauten Schule in Kajaga passiert es nicht selten, dass Schüler während des Unterrichts Schwächeanfälle erleiden. Fragt man sie, warum, heißt es, dass sie am Abend zuvor nichts zu Essen bekommen haben. Morgens wird sowieso nicht gefrühstückt. Um den Missstand ein wenig zu beheben, hat Verena nun die Schulspeisung verstärkt. Die Kinder essen in der Schule und machen dort auch ihre Hausaufgaben. Dann dürfen sie nach Hause gehen. So haben viele von ihnen zumindest eine Mahlzeit am Tag in den sonst leeren Mägen.
Auch für Burundikids / die Fondation Stamm wird die Situation von Tag zu Tag schwieriger. Die Versorgung der Heime nimmt größere Summen des so dringend benötigten Geldes in Anspruch.
Mir wird der Unterschied zu Deutschland in der jetzigen Situation immer deutlicher vor Augen geführt. Natürlich haben sich die Preise auch in Europa erhöht. Natürlich bekommen das auch die Verbraucher zu spüren. Passiert aber so etwas in einem fragilen Staat wie Burundi, geht es ums Überleben. Da wird nichts kompensiert! Die Bedingungen werden härter, es herrscht Mangel an Gütern fast mit sofortiger Wirkung. Momentan gibt es zum Beispiel kein Diesel mehr. Sollte sich der Benzinpreis noch einmal erhöhen, weiß ich nicht, was passieren wird. Und eines muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die Preise für Lebensmittel haben sich in den letzten 12 Monaten verdoppelt.
Von der steigenden Kriminalität, eine Folge der immer härter werdenden Lebensbedingungen, möchte ich gar nicht erst anfangen.

Auch für Muhira bringt die Preislage Schwierigkeiten mit sich. Imani und ich haben entschieden, nun eine Sommerpause einzulegen, bis wir unser Projekt fortführen können. An fehlender Begeisterung mangelt es nicht. In Buyenzi haben wir mehr Spielerinnen als je zuvor – unser Programm hat sich herumgesprochen. Die Mädchen bitten uns, trotzdem weiterzumachen, irgendwie. Das einzige, was wir ihnen sagen können, ist, dass wir bestimmt nicht so einfach aufgeben.